Lieferkette von morgen

Experten-Talk: Das sind die Logistik-Trends 2026

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Knapp, Manhattan Associates und Sparck Technologies

Thomas Reichmann – Managing Director Knapp Deutschland

2026 wird die Logistik sicherlich durch KI-Gestützte Automatisierung und nachhaltige Systemarchitekturen geprägt werden.  Unternehmen erwarten Lösungen, die sich flexibel in bestehende Prozesse integrieren, dynamisch skalieren und gleichzeitig ökologische Verantwortung übernehmen. 

Thomas Reichmann, Managing Director Knapp Deutschland.(Bild:  Knapp)
Thomas Reichmann, Managing Director Knapp Deutschland.
(Bild: Knapp)

KI-gestützte Systeme und autonome Robotik ermöglichen eine operative Effizienz, die manuell nicht mehr erreichbar ist – besonders bei stark schwankenden Volumen. Nachhaltigkeit wird dabei zur wirtschaftlichen Notwendigkeit: Retrofit-Programme und langlebige Systemdesigns senken nicht nur den CO2-Fußabdruck,  sondern auch die Betriebskosten.

Strategisch heißt das: Wer heute in resiliente, sichere und nachhaltige Systeme investiert, sichert sich morgen operative Exzellenz. Als Value Chain Tech Partner begleitet Knapp diesen Wandel mit modularen Lösungen, die höchste technologische Standards mit nachhaltiger Wirkung vereinen

Sebastian Kirbus – Principal Solutions Consultant bei Manhattan Associates

Wir gehen davon aus, dass autonome KI-Agenten, die auf Basis großer Sprachmodelle und einer offenen API-Architektur selbstständig handeln, schon bald viele Logistik-Prozesse grundlegend verändern könnten. Im Unterschied zu Chatbots oder klassischen Automatisierungen orchestrieren die neuen KI-Agenten den gesamten Lieferketten- und Handelszyklus dynamisch und kontextbewusst, treffen Entscheidungen und passen sich wandelnden Anforderungen an. 

Sebastian Kirbus, Principal Solutions Consultant bei Manhattan Associates.(Bild:  Manhattan Associates)
Sebastian Kirbus, Principal Solutions Consultant bei Manhattan Associates.
(Bild: Manhattan Associates)

Künstliche Intelligenz für mehr Effizienz: Die KI kann an vielen Punkten der Lieferkette Effizienzsteigerungen bewirken: Zum Beispiel bei der Bestandsüberwachung im Lager, der Personalplanung oder dem Transportmanagement. Die Entscheidungsfindung geschieht sehr präzise und in Echtzeit, wodurch die Betriebskosten und Downtimes sinken. Viele bisher personalintensive Vorgänge benötigen dann nur noch minimale menschliche Eingriffe. Die Mitarbeiter können sich stattdessen auf die Bewältigung von Ausnahmesituationen und strategische Fragen konzentrieren.

Mit Lösungen wie der Manhattan Agent Foundry können Unternehmen selbst spezialisierte Agenten kreieren, die auf ihre individuellen Prozesse und Präferenzen zugeschnitten sind. Die KI-Agenten werden direkt in die Archi tektur bestehender Plattformen eingebettet. So lässt sich eine effektive Transformation auf Basis der vorhandenen Systemlandschaft erreichen. Einmal eingeführt sind die Agenten problemlos skalier- und erweiterbar.

Claus Weigel – International Senior Sales Manager DACH bei Sparck Technologies

Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) zwingt Unternehmen, ihre Verpackungs- und Logistikprozesse  ganzheitlich zu überdenken – und eröffnet damit enormes Potenzial für Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit. Wir erleben aktuell eine Phase, in der Regulierung zum Innovationstreiber wird.

Claus Weigel, International Senior Sales Manager DACH bei Sparck Technologies.(Bild:  Sparck Technologies)
Claus Weigel, International Senior Sales Manager DACH bei Sparck Technologies.
(Bild: Sparck Technologies)

Nach meiner Einschätzung werden automatisierte Verpackungssysteme 2026 zu einem zentralen Erfolgsfaktor in der Logistik. Mit der eigenen CVP-Reihe demonstriert Sparck Technologies, wie sich wirtschaftliche Effizienz und Verantwortung für die Umwelt sinnvoll vereinen lassen. Ökonomie und Ökologie müssen keine Gegensätze sein – sie können sich gegenseitig verstärken.

Mehr Nachhaltigkeit: Die Verpackungstechnologie von Packsize und Sparck Technologies misst jedes Produkt individuell aus, fertigt passgenaue Kartons und reduziert so Verpackungsmaterial, Füllstoffe und CO2-Emissionen erheblich. 

Onlinehändler profitieren doppelt: Sie sparen nicht nur Verpackungskosten, sondern steigern gleichzeitig ihre Versandkapazität. Zudem verkürzt der automatisierte Prozess die Bearbeitungszeit und reduziert den Personalaufwand deutlich.

Unternehmen sollten jetzt strategisch handeln: Verantwortlichkeiten klären, belastbare Datenstrukturen aufbauen und in modulare Automatisierungslösungen investieren. Wer heute investiert, investiert nicht nur in Compliance – sondern in Zukunftssicherheit.

Experten-Talk: Das sind die Logistik-Trends 2026Konstantin Pfliegl
ist leitender Redakteur für das e-commerce Magazin und Digital Business. Er verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung als Journalist für verschiedene Print- und Online-Medien.

Bildquelle: Foto Marquart, Tutzing

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