Google I/O 2026 Agentic Commerce: Google stellt universellen KI-Einkaufswagen vor

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Vom Preis-Check bis zur Kompatibilitätsprüfung: Google integriert KI-Agenten in einen neuen universellen Einkaufswagen, um das Shopping-Erlebnis plattformübergreifend zu vernetzen und zu vereinfachen.

(Bild:  © bestforbest/stock.adobe.com)
(Bild: © bestforbest/stock.adobe.com)

Google stellte auf seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz Google I/O einen neuen universellen KI-Einkaufswagen für das Onlineshopping vor. Nach Angaben des Suchriesen werden über dessen Dienste täglich mehr als eine Milliarde Einkäufe getätigt und der Katalog soll mehr 60 Milliarden Produkte umfassen.

Der universelle Einkaufswagen soll bei bei Google-Services und Händlern funktionieren. So lassen sich zum Beispiel Produkte in den Warenkorb legen, während man in der Google Suche unterwegs ist, mit Gemini chattet, YouTube schaut oder E-Mails in Gmail lest.

Sobald ein Produkt im Warenkorb liegt, werden KI-Funktion im Hintergrund aktiv. Sie suchen nach Angeboten und Preissenkungen, liefern Einblicke in die Preisentwicklung und benachrichtigen, sobald ein Artikel wieder vorrätig ist. Die Grundlage dafür sind Googles Gemini-Modelle.

So funktioniert der universelle Einkaufswagen

Der Universelle Einkaufswagen nutzt laut Google intelligente Analysen, um Probleme zu lösen, bevor sie überhaupt auftreten. Als Beispiel nennt das Unternehmen den Zusammenbau eines eigenen PCs. Wenn der Kunde einige Komponenten von verschiedenen Händlern in den Einkaufswagen legt, dann weist dieser proaktiv auf mögliche Produkt-Inkompatibilitäten hin und schlägt Alternativen vor.

Da der Einkaufswagen auf Google Wallet basiert, erkennt er zudem Treueprogramme und kann Angebote von Anbietern vorschlagen. Dadurch lassen sich schnell Möglichkeiten für Rabatte oder Punkte finden, ohne selbst alles im Blick haben zu müssen.

Für den der Bezahlvorgang setzt der Einausfwagen auf das Universal Commerce Protocol (UCP). Bezahlt wird in wenigen Schritten mit Google Pay – oder man übertragt die Artikel auf die Händlerseite, um den Kauf abzuschließen. Probiert werden soll das neue Check-out-Feature in Bälde unter anderem bei Nike, Walmart, Wayfair und Shopify.

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