Vom Start-up zum Unternehmen

Wachstumsstrategien: Booster für Start-ups

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Typische Hürden beim Wachstum

In der Regel stehen Gründer bei ihrem Wachstum jedoch vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Eine der größten ist mit Sicherheit die Beschaffung von Kapital. Es gilt, Investoren zu überzeugen. Doch gerade in Deutschland werde im Vergleich zu Ländern wie den USA und China nach Ansicht von Christofer Bingener noch viel zu wenig in Innovation investiert. Laut Christoph J. Stresing bestehe in Deutschland eine Finanzierungslücke von circa 30 Milliarden Euro jährlich. Auch das hemme Wachstum. Deswegen sei wichtig, mit gezielten Maßnahmen, etwa Wachstumsfonds, institutionelle Investoren stärker für die Anlageklasse Venture Capital zu gewinnen.

Um die besten Produkte zu entwickeln, braucht man die besten Teams.

Christofer Bingener, Referent Start-ups beim Digitalverband Bitkom

Aber neben fehlendem Kapital gibt es noch weitere Herausforderungen, zum Beispiel der Fachkräftemangel, insbesondere in der IT. „Um die besten Produkte zu entwickeln, braucht man die besten Teams“, so Bingener. Auch die Gewinnung von Neukunden könne ihm zufolge zum Thema werden, gerade für Start-ups, die im B2B- und B2G-Bereich tätig sind – also nicht direkt an Privatkunden, sondern an andere Unternehmen oder den Staat verkaufen. Das zeigt auch der Start-up Report 2024 des Bitkom: Demnach wünschen sich 82 Prozent der Befragten eine Verstärkung der Förderprogramme zur Zusammenarbeit von Start-ups und Mittelstand und ebenso viele einen Vereinfachten Zugang zu öffentlichen Aufträgen für Start-ups.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Langfristiges und stabiles Wachstum ist entscheidend für den dauerhaften Erfolg eines Start-ups. Doch ein zu rascher Ausbau ohne solide Strukturen könne das Unternehmen später gefährden, warnt Christoph J. Stresing vom Bundesverband Deutsche Start-ups. Sein Rat: Grundsätzlich sollten Start-ups stabile Geschäftsmodelle entwickeln, die nicht nur auf kurzfristigen Erfolg ausgerichtet sind, sondern eine langfristige Perspektive bieten. „Langfristig bestehen vor allem die Unternehmen, die flexibel bleiben und gleichzeitig stabile Grundlagen aufbauen, um sich an Marktveränderungen anpassen zu können.“ Die Fähigkeit, auf sich verändernde Marktbedingungen zu reagieren, sei dabei entscheidend und kennzeichnend für Start-ups.

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