Logistik Logistikprozesse optimieren: Revolutionäre Schritte gehen

Ein Gastbeitrag von Sebastian Graf 2 min Lesedauer

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Fachkräftemangel, knappe IT-Ressourcen und kleinteilige Workflows: Digitalisierung in der Logistik birgt Hürden. Dabei ist No-Code der Schlüssel, um Logistikprozesse effizient zu digitalisieren und zugleich den Faktor Mensch zu beachten.

(Bild:  freepik)
(Bild: freepik)

In internationalen Lieferketten kollidieren zwei Welten. Die ­Digitalisierung boomt mit über 55 Mrd. USD an Venture-Capital-Investitionen in SCM-Technologien in den letzten vier Jahren. Doch in der Logistikbranche fehlt vielen Unternehmen der Überblick über ihre Wertschöpfungsnetzwerke und die Kontrolle über ihre Supply-Chain-OpEx aufgrund geringer Budgetpriori­täten und noch nicht digitalisierter Prozesse. Zudem verschlingt der Rollout von IT-Monolithen fürs Supply-Chain-Management achtstellige Summen.

Dabei erschwert das Phänomen der Schatten-IT eine reibungslose Digitalisierung. Regionale Niederlassungen warten oft jahrelang auf den IT-Rollout und nutzen in der Wartezeit selbstgestrickte Parallelstrukturen – die nicht immer mit den Unternehmenszielen übereinstimmen. Das birgt finanzielle, rechtliche und Sicherheitsrisiken.

Maßgeschneiderte Logistikprozesse ohne Programmierkenntnisse

Traditionell erforderte die Anpassung von IT-Systemen und Prozessen in der Logistik viel Zeit und IT-Ressourcen. In der Regel wurden oft standardisierte und vermeidlich global-gültige Prozesse regionalen BUs und Nutzern ohne die Berücksichtigung von lokalen Charakteristiken vorgegeben. 

No-Code-Plattformen ermöglichen es jedoch, dass Mitarbeiter, auch ohne umfang­reiche Programmierkenntnisse, individuelle Anpassungen und Konfigurationen vornehmen, um so individuelle Prozessausprägungen, z.B. pro Region, selbst abbilden zu können und dabei die globale Daten- und Reportingstruktur zu berücksichtigen. Dies geschieht über benutzerfreundliche „Process Builder“-Tools, um maßgeschneiderte und systemgestützte Arbeitsabläufe, Ansichten und Felder zu erstellen. Damit stellt No-Code-Technologie ein völlig neues Anforderungsprofil an Mitarbeiter. Wo früher Entwickler benötigt wurden, können mit No-Code auch technikaffine Fachanwender die Technologie schnell erlernen.

Diese Flexibilität ermöglicht es Teams, zügig auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren, ohne lange Entwicklungszyklen durchlaufen zu müssen. Das fördert die Agilität, verkürzt die Time to Value und trägt dazu bei, den Anforderungen lokaler Märkte gerecht zu werden. Außerdem spart No-Code Kosten, da teure externe IT-Ressourcen entfallen. Missverständnisse zwischen Logistikmitarbeitern und branchenfremden IT-Experten werden vermieden, die Zeit bis zur Realisierung des Mehrwerts verkürzt. Im Gegensatz zu herkömmlichen SCM-Systemen, deren Implementierung oft bis zu drei Jahre dauert, benötigt die Einführung von Lösungen des No-Code-Anbieters Logward nur etwa sechs Monate. Dies erhöht die interne Akzeptanz und tatsächliche Nutzung der Technologie.

Fazit: No-Code für Logistikprozesse

No-Code-Technologie hat das Potenzial, die Branche nachhaltig zu verändern. Unternehmen können über Plattformen ein internes Center of Expertise aufbauen und ihre Geschäftsprozesse eigenständig optimieren. Dies ermöglicht Anpassungen ohne externe Abhängigkeiten und führt zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Logistikprozesse bei gleichzeitiger Schonung der IT-Ressourcen. No-Code ist kein vorübergehender Trend, sondern ein entscheidendes Werkzeug, um die Herausforderungen der modernen Logistik zu meistern.

LogistikprozesseSebastian Graf
Vice President Global Customer Advisory bei Logward

Bildquelle: Logward

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