Risiken beim Online-Shopping

Black Friday: 5 Tipps zum Schutz vor Fake Shops und falschen Rabatten

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Mastercard First-Party Trust: Echten Betrug von Friendly Fraud zu unterscheiden

Black Friday 2026: die größten Sorgen der Deutschen beim Online-Shopping.(Bild:  Mastercard)
Black Friday 2026: die größten Sorgen der Deutschen beim Online-Shopping.
(Bild: Mastercard)

Mastercard hat kürzlich die Ausweitung seines First-Party-Trust-Programms in Europa angekündigt, um dem wachsenden Problem des Friendly Fraud entgegenzuwirken. Dabei fechten Karteninhaber legitime Käufe an, sei es absichtlich, um eine Rückerstattung zu erhalten, oder weil sie eine Transaktion auf ihrem Kontoauszug nicht zuordnen können.

Das weltweite Rückbuchungsvolumen wird bis 2028 voraussichtlich auf 324 Millionen Transaktionen anwachsen, nach prognostizierten 261 Millionen im Jahr 2025. Vor dem Hintergrund des wachsenden digitalen Handels in Europa geraten Händler und Issuer zunehmend unter Druck, Streitfälle effizient zu lösen und echten Betrug von legitimen Transaktionen sowie Friendly Fraud zu unterscheiden.

Das First-Party Trust-Programm von Mastercard soll dieses Vorhaben unterstützen, indem es die Transparenz von Transaktionen erhöht. Hierzu kombiniert die Lösung risikomodellbasierte Daten, die Autorisierungsentscheidungen unterstützen, mit von Händlern bereitgestellten Nachweisen, die Issuern die Prüfung strittiger Transaktionen erleichtern. So können Issuer in Europa Drittparteienbetrug und First-Party-Betrug besser voneinander unterscheiden und fundiertere Entscheidungen bei der Bearbeitung von Streitfällen treffen.

So funktioniert das Programm

Das First-Party Trust-Programm von Mastercard erhöht die Transparenz zwischen Händlern und Kartenherausgebern, indem es Unternehmen jeder Größe ermöglicht, zusätzliche Daten zur Bewertung strittiger Transaktionen bereitzustellen. Bei dem Programm können Händler relevante Informationen entweder direkt im Rahmen der Autorisierung einer Transaktion oder während eines Streitverfahrens übermitteln. Auf diese Weise erhalten Issuer zusätzliche Informationen, die ihnen helfen, First-Party-Betrug von tatsächlichem Betrug zu unterscheiden und Streitfälle zu bearbeiten.

First-Party Trust-Erkenntnisse für Autorisierungen, basierend auf den Betrugserkennungsmodellen von Mastercard. Diese unterstützen Kartenherausgeber dabei, Betrug durch Dritte, bei dem Kartendaten ohne Zustimmung der Karteninhaber:innen verwendet werden, von First-Party-Betrug zu unterscheiden. Issuer erhalten Hinweise auf ein mögliches Betrugsrisiko, die auf potenziellen Drittparteienbetrug hinweisen, sowie Informationen, die dafür sprechen, dass eine Transaktion legitim ist.

Vom Händler bereitgestellte Nachweise, die Issuer die Bewertung der Legitimität einer strittigen Transaktion erleichtern. Dazu können, sofern verfügbar und relevant, Informationen zum Kauf, zur Lieferung sowie zur Authentifizierung der Transaktion gehören.

Neue Regelungen für den Austausch von Nachweisen, die Vertrauenssignale bei der Bewertung strittiger Transaktionen unterstützen und dazu beitragen, unnötige Rückbuchungen zu vermeiden. Gleichzeitig stärken sie den Schutz von Händlern bei Streitfällen, die die Anforderungen des First-Party Trust Evidence Sharing erfüllen.

Black FridayOliver Jonas 
ist Director Communications Deutschland und Schweiz bei Mastercard.

Bildquelle: Mastercard

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