Conrad-Marktplatz Eine Rechnung für alles: Conrad räumt große Hürde für die B2B-Beschaffung aus dem Weg

Von Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Conrad Electronic vereinfacht die B2B-Beschaffung auf seiner Sourcing-Plattform: Kunden können sämtliche Marktplatz-Artikel ordern, ohne neue Lieferanten anlegen zu müssen. Conrad tritt für jedes Produkt als Vertragspartner und Rechnungssteller auf.

(Bild:  © AD/tock.adobe.com)
(Bild: © AD/tock.adobe.com)

Conrad Electronic entwickelt seine Conrad Sourcing Platform weiter. Bislang landeten zwar alle Artikel im selben Warenkorb des Elektrohändlers, doch jeder Marktplatz-Partner musste separat als Lieferant angelegt, geprüft und abgerechnet werden. Ein Aufwand, der besonders Unternehmen mit strengen Einkaufsrichtlinien abschreckte. Millionen Produke, die bisher eine eigene Lieferantenanlage, Prüfung und Abstimmung erforderten, sind nun so einfach beschaffbar wie das Conrad-eigene Sortiment. 

Die Lösung: „Alles auf einer Rechnung“

Mit dem neuen Feature entfällt die Lieferantenanlage komplett. Kunden erhalten unabhängig vom Bestellkanal (Onlineshop oder E-Procurement) eine zentrale Rechnung von Conrad, mit einem Ansprechpartner und allen gewohnten Zahlungsarten.

Conrad geht damit eigenen Angaben zufolge den nächsten Schritt, um die Prozesskosten von Unternehmen bei der Beschaffung ihres technischen Bedarfs zu senken: Laut dem Benchmark „Top-Kennzahlen im  Einkauf 2025" des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) kostet eine einzelne Bestellung in der indirekten Beschaffung durchschnittlich 121,75 Euro – nicht für das Produkt, sondern allein für die Transaktion. „Die eigentliche Herausforderung  beschaffender Unternehmen ist weniger der Produktpreis, sondern der Aufwand hinter dem Prozess“, so Ralf Bühler, CEO von Conrad Eletronic.

Wer Marketplace-Partner separat anlegen, koordinieren und abrechnen muss, verliere Zeit und Ressourcen, die im strategischen Einkauf besser aufgehoben wären. „Mit ‚Alles auf einer Rechnung‘ reduzieren wir die administrative Komplexität und machen so die Conrad Sourcing Platform für unsere Geschäftskunden deutlich einfacher nutzbar.“

Trotz vereinfachter Prozesse bleibt der Marketplace kuratiert: Zugelassen sind weiterhin nur vorselektierte Partner, deren Angebot Conrads Qualitätsstandards entspricht. Ein offener Marktplatz sei laut Ralf Bühler „für Kunden kein Fortschritt“.

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