KI-Plattform optimal nutzen: Auf den richtigen Prompt kommt es an!

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Wie brauchbar diese ist, hängt vom zugehörigen „Prompt“ ab – der Eingabe in die KI-Plattform. Hier ist es ähnlich wie in der zwischenmenschlichen Kommunikation: Nur wer die Anfrage richtig formuliert, erhält eine zufriedenstellende Antwort.

(Quelle:  Sutthiphong - Adobe Stock)
(Quelle: Sutthiphong - Adobe Stock)

Sie kennen das: Ist der Einstieg in ein Gespräch schlecht gewählt, kann mitunter die gesamte Konversation in die völlig falsche Richtung gehen: Bei der Verständigung mit der KI ist es genauso. Damit es bei Ihnen von Anfang an richtig läuft, haben wir nachfolgend praktische Tipps für den Umgang mit der KI-Plattform für Sie zusammengestellt. Damit können Sie Ihre Prompts möglichst genau formulieren, um am Ende eine zufriedenstellende Antwort zu erhalten.

KI-Plattform effektiv nutzen

1. Instruction: Präzision ist da A und O  

Die Instruction ist die Basis eines jeden Prompts. Durch sie erfährt die KI, was genau sie tun soll. Je präziser die Anweisungen ausfallen, desto präziser wird auch die Antwort sein.   

2. Role-Play: Let’s pretend

Mit einem Role-Play-Prompt simuliert man ein Rollenspiel mit der KI. So kann sie beispielsweise aus der Sicht eines Versicherungsexperten agieren und sich daher in ihren Antworten mehr auf versicherungsrelevante Informationen und Fakten fokussieren.

3. Style-Guide: Heute soll es Prosa sein 

Mit dem Style Guide geben Sie dem Programm vor, in welchem Format es antworten soll. Quartalszahlen beispielsweise werden üblicherweise nüchtern, sachlich und emotionslos dargestellt – keine Adjektive, keine rhetorischen Fragen. Unternehmensnews auf Social Media hingegen dürfen und sollen Emotionen transportieren. Geben Sie diese Information in Ihrem Prompt mit.

4. Few Shots: Beispiele machen es leichter

Few Shots sind konkrete Beispiele, die in den Prompt integriert werden. An ihnen kann sich die KI orientieren, um ihre Antwort zu formulieren, beispielsweise in Bezug auf Gliederung, Stil oder Inhalt. Damit sind Few Shots ein sehr hilfreiches Instrument, welches jedoch stets einer zugehörigen Einordnung bedarf und daher eine eher fortschrittliche Form des Promptings darstellt.

Der richtige Prompt liefert die bestmögliche Antwort

5. Data: Datenverarbeitung vorgeben

Dieser Schritt empfiehlt sich für quasi jeden Prompt, egal zu welchem Thema. Er gibt der KI vor, welche Informationen sie benutzen soll oder woher sie diese nehmen kann. Dabei kann es sich um konkrete Daten handeln, oder aber um präzise Quellenangaben aus dem Netz.

6. Chain-of-Thought: Gedankenstützen liefern

Auch wenn es mittlerweile manchmal den Anschein hat – eine künstliche Intelligenz ist weder kreativ, noch denkt sie selbstständig. Um dennoch das Beste aus ihren »Überlegungen« herauszuholen, hilft das Chain-of-Thought-Prompting. Dabei gibt man der KI-Plattform Erklärungen und logische Gedankenfolgen mit, die sie für ihre Antworten nutzen kann, anstatt nur die wahrscheinlichsten Satzbausteine (sogenannte Tokens) aneinanderzureihen.

7. Focus Instructions: Das Wichtigste zum Schluss

Focus Instructions ordnen alle Informationen aus dem angelegten Prompt ein. Damit verfeinern sie die Instructions vom Beginn. Gerade nach einer ersten Antwort der KI, die noch nicht den Erwartungen entspricht, stellen sie eine wichtige Stellschraube zur Verbesserung des Priming Prompts dar.

8. Kritisches Hinterfragen: Mit echter Intelligenz

Der Einsatz von generativer KI kann unseren (Arbeits-)Alltag deutlich erleichtern. Aber die Technologie ist nicht allwissend! Sämtliche Texte, auf deren Basis KI-Modelle trainiert ­wurden, sind menschlichen Ursprungs. Ein kritischer Umgang mit der KI-Plattform ist daher unumgänglich, die generierten Ergebnisse sollten immer mit Menschenverstand hinterfragt oder von Fachleuten geprüft werden.

(Bild: dotSource)
(Bild: dotSource)

Der Autor Christian Otto Grötsch ist Gründer und Vorsitzender des Verwaltungsrats bei dotSource SE.

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