Vom Umsatz zum Gewinn 

Mehr Cash auf dem Konto: POAS macht Google Ads messbar profitabel

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Pareto-Prinzip, Low-Performer & Kanalastrategie

Welche Produkte, Zielgruppen oder Kanäle profitieren am stärksten – und wo zeigt sich der Nutzen besonders schnell?

Rahil Yaqub: Folgen Sie dem Pareto-Prinzip: 20 Prozent der Produkte treiben meist 80 Prozent des Umsatzes und erhalten ohnehin den meisten Traffic. Genau hier setzt man zuerst POAS an. In der Praxis heißt das: Top-Umsatzträger in eine eigene Kampagne, moderates POAS-Ziel, Budget schrittweise erhöhen. So skaliert man Profit statt nur Umsatz – risikoarm und datenbasiert. Kanalübergreifend wirkt POAS vor allem dort schnell, wo Shopping/Performance Max bereits Volumen hat

Wie sollten Händler mit strategisch wichtigen, aber schwächer performenden Produkten umgehen?

Rahil Yaqub: Mit einer klaren Dreiteilung. 1) Top-Produkte: größtes Budget, niedrigeres POAS-Ziel, um skalieren zu können. 2) Mid-Segment: mittleres Budget, mittleres POAS-Ziel, zur Stabilisierung. 3) Low-Performer oder neue Artikel: separate Kampagne, kleines Testbudget, hohes POAS-Ziel, damit Ausspielung nur unter profitablen Bedingungen erfolgt. So fördert man Relevanz, ohne Quersubventionen aus dem Ruder laufen zu lassen.

Für wen ist POAS (noch) nicht sinnvoll – und warum? 

Rahil Yaqub: Wer sehr geringe Datenmengen hat – grob unter 10.000 Euro Google-Ads-Spend pro Monat –, sollte vorsichtig sein. Profit-Events sind seltener als Umsatz-Events; stellt man zu früh um, fehlen der KI wichtige Signale. Ebenfalls wenig geeignet: Minisortimente mit wenigen Produkten und homogenen Margen. Ideal sind Kataloge ab etwa 100 Produkten, heterogene Margenstrukturen oder Branchen mit niedrigen Margen wie Berufs ekleidung (oft <10 Prozent) und Consumer-Electronics. Dort ist der Hebel maximal, weil ROAS die Realität besonders verzerrt.

Warum profitieren gerade Niedrigmargenbranchen so stark? 

Rahil Yaqub: Händler mit Fremdmarken arbeiten mit knappen Margen und stoßen in Google Ads schnell an eine gläserne Decke. Mit POAS holen sie Budget aus scheinbar „guten“ Kampagnen her aus, die in Wahrheit nichts beitragen, und schieben Mittel in Segmente mit echtem Deckungsbeitrag. So durchbricht man diese Decke – profitabel

Wie verändert POAS die Kanalstrategie – etwa bei YouTube, Demand Gen und Upper Funnel?

Rahil Yaqub: Profitdenken diszipliniert Budgets und bremst Upper-Fun nel-Investitionen oft aus – weil kurzfristig kein hoher ROAS er scheint. Richtig eingebunden, mit passenden Attributionsfen tern und klaren Profit-Zielen, liefern YouTube und Demand Gen aber wertvolle Neukundenimpulse. Man muss Prospecting und Performance profitbasiert verzahnen, statt Upper Funnel reflexartig zu streichen.

Ist der POAS-Ansatz investorenfreundlich – spürst du das im Alltag?

Rahil Yaqub: Absolut. Marken mit Investoren oder strengerem Reporting fokussieren stärker auf belastbare Unit Economics. Unser Leistungsversprechen „Profit vor Umsatz“ trifft genau diesen Bedarf. Viele Unternehmen kommen explizit wegen POAS-Kompetenz zu uns – sie wollen Wachstum, das die GuV trägt

Wohin entwickelt sich der E-Commerce-Markt nach Deiner aktuel len Wahrnehmung insgesamt?

Rahil Yaqub: Nach harten Jahren im E-Commerce dreht sich die Mentalität: weg von blindem Umsatzwachstum, hin zur Profitabilität. Tools wie ProfitMetrics gewinnen Aufmerksamkeit, Budgets werden kontrollierter eingesetzt. POAS führt zu gesünderem, nach haltigem Wachstum – für Händler und den Markt insgesamt.

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