Risiken beim Online-Shopping Black Friday: 5 Tipps zum Schutz vor Fake Shops und falschen Rabatten

Ein Gastbeitrag von Oliver Jonas 6 min Lesedauer

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Laut der von der GfK durchgeführten Studie „Mastercard Payment Pulse“ nennen zwei Drittel der befragten Deutschen, die Black Friday kennen, potenzielle Sicherheits- oder Betrugsrisiken rund um den Aktionstag. Am häufigsten werden Fake Shops und gefälschte Rabattaktionen genannt. 

(Bild:  Mastercard)
(Bild: Mastercard)

Darum geht’s

Zwei Drittel der deutschen Verbraucher, die Black Friday kennen, sehen potenzielle Sicherheits- oder Betrugsrisiken bei dem Aktionstag. Am häufigsten werden bei der Umfrage für den „Mastercard Payment Pulse“ Fake Shops (30 %) und gefälschte Rabattaktionen (27 %) genannt.

Die Sorgen haben einen konkreten Hintergrund: Vier von zehn Deutschen geben an, bereits Erfahrungen mit Zahlungsbetrug durch Cyberkriminalität gemacht zu haben, bei der Altersgruppe 18- bis 29-Jährige sind es 59 Prozent.

Wie Online-Händler Vertrauen gewinnen: Als vertrauensbildende Faktoren nennen die Befragten am häufigsten bekannte Händler (52 %), Käuferschutz (45 %), Authentifizierungsverfahren (31 %), bekannte Zahlungsmarken (29 %) und gute Kundenbewertungen (25 %).

Während sich viele Verbraucher auf Black Friday und die Weihnachtseinkäufe vorbereiten, rücken Sicherheit beim Online-Shopping und der Schutz vor Betrug zunehmend in den Fokus. Die aktuelle repräsentative GfK-Studie Mastercard Payment Pulse zeigt: Viele Menschen achten bewusst auf die Sicherheit digitaler Angebote und stehen intelligenten Schutzmechanismen offen gegenüber. Jeder zweite Befragte befürwortet oder akzeptiert den Einsatz von KI zur Betrugserkennung. Gleichzeitig nennen zwei Drittel derjenigen, denen Black Friday ein Begriff ist, potenzielle Sicherheits- oder Betrugsrisiken rund um den Aktionstag.

Verbraucher achten beim Black Friday auf sicheres Online-Shopping

Black Friday zählt für viele Verbraucher zu den wichtigsten Einkaufsmomenten des Jahres. Dabei achten viele beim Online-Shopping bewusst auf Sicherheit und Seriosität von Angeboten. Zwei Drittel derjenigen, die Black Friday kennen (66 Prozent), nennen potenzielle Sicherheits- oder Betrugsrisiken rund um den Aktionstag. Dazu gehören Fake Shops (30 Prozent), gefälschte Rabattaktionen (27 Prozent), Produktfälschungen (21 Prozent) und nicht gelieferte Bestellungen (21 Prozent). Auch gestohlene Zahlungsdaten (19 Prozent) und Identitätsdiebstahl (16 Prozent) zählen zu den häufig genannten Risiken.

Vier von zehn Deutschen haben bereits Erfahrungen mit Cyberbetrug gemacht

Die Sorgen haben für viele Verbraucher einen konkreten Hintergrund: 40 Prozent der befragten Deutschen geben an, bereits Erfahrungen mit Zahlungsbetrug durch Cyberkriminalität gemacht zu haben. 35 Prozent war nach eigenen Angaben selbst betroffen. Zu den am häufigsten genannten Betrugsformen zählen Phishing- bzw. Smishing-Angriffe (14 Prozent), Fake Shops (13 Prozent), Kreditkartenbetrug (8 Prozent) und Identitätsdiebstahl (8 Prozent). Besonders häufig betroffen sind jüngere Verbraucher. So haben bei den 18- bis 29-Jährigen bereits 59 Prozent Erfahrungen mit Cyberbetrug gemacht und 51 Prozent waren selbst betroffen.

Black Friday: der Nutzen intelligenter Sicherheitsmechanismen

Sicherheitsmechanismen im Zahlungsverkehr sind für viele Menschen bereits sichtbar geworden. Mehr als ein Drittel der Deutschen (34 Prozent) gibt an, schon einmal erlebt zu haben, dass eine Sicherheitsprüfung eine verdächtige Zahlung erkannt oder gestoppt hat. Entsprechend groß ist die Offenheit gegenüber neuen Technologien: Bei KI-Systemen, die Banken und Zahlungsdienstleister zur Erkennung von Zahlungsbetrug einsetzen, überwiegt die Zustimmung. 17 Prozent der Befragten bewerten deren Einsatz positiv. Weitere 34 Prozent stehen solchen Anwendungen pragmatisch gegenüber, sofern Bezahlvorgänge schnell und reibungslos funktionieren. Für 27 Prozent ist vor allem entscheidend, dass Zahlungen sicher abgewickelt werden; ob dabei KI zum Einsatz kommt, ist für sie zweitrangig. 23 Prozent lehnen den Einsatz von KI grundsätzlich ab.

„Die Ergebnisse zeigen einen klaren Zusammenhang: Je stärker Verbraucherinnen und Verbraucher mit Betrugsversuchen konfrontiert werden, desto wichtiger werden Sicherheit und Vertrauen beim digitalen Einkauf. Gleichzeitig sehen wir eine bemerkenswerte Offenheit gegenüber neuen Technologien. Viele Menschen sind bereit, KI-gestützte Sicherheitsmechanismen zu akzeptieren, wenn diese helfen, Betrug frühzeitig zu erkennen und Zahlungen einfach und sicher zu halten. Das zeigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Innovation nicht als Risiko, sondern zunehmend als Teil der Lösung betrachten“, erklärt Nikolaus Trzeschan, Country Manager Mastercard Deutschland.

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Black Friday: Zunehmend größere Rolle von KI beim Schutz vor Betrug

Auch mit Blick auf die Zukunft trauen viele Verbraucher künstlicher Intelligenz zusätzliche Schutzwirkung beim digitalen Bezahlen zu. Knapp ein Drittel der Befragten (32 Prozent) hält es für wahrscheinlich, dass KI künftig Cyberangriffe auf Online-Zahlungssysteme präzise vorhersagen und verhindern kann. Weitere 40 Prozent halten dies zumindest für möglich.

Vertrauen entsteht durch bekannte Händler und Käuferschutz

Was Verbrauchern Vertrauen in ein Black-Friday-Angebot gibt, ist für die Mehrheit klar. Am häufigsten nennen die Befragten bekannte Händler (52 Prozent) als vertrauensbildenden Faktor. Es folgen Käuferschutz (45 Prozent), sichere Authentifizierungsverfahren (31 Prozent), bekannte Zahlungsmarken (29 Prozent) sowie gute Kundenbewertungen (25 Prozent).

Mastercard unterstützt die bundesweite Aufklärungskampagne „Machen wir Phishen Impossible“. Ziel der Initiative ist es, Menschen für Phishing und andere Formen digitalen Betrugs zu sensibilisieren und ihnen dabei zu helfen, verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen, Risiken besser einzuordnen und sich im digitalen Alltag sicherer zu bewegen.

Fünf Tipps für sicheres Online-Shopping rund um Black Friday

Auf bekannte Händler setzen: Vor dem Kauf die Website, das Impressum und Kontaktmöglichkeiten prüfen.

Vorsicht bei außergewöhnlich hohen Rabatten: Extrem günstige Angebote können ein Hinweis auf Fake Shops oder gefälschte Rabattaktionen sein.

Sichere Bezahlverfahren nutzen: Auf Bezahlverfahren mit Sicherheits- und Käuferschutzmechanismen achten.

Links aus E-Mails oder SMS kritisch prüfen: Besondere Vorsicht gilt bei zeitlich begrenzten Sonderangeboten und angeblich dringenden Nachrichten.

Zahlungs- und Kontobewegungen regelmäßig kontrollieren: Unbekannte Buchungen sollten umgehend der kartenausgebenden Bank gemeldet werden.

Zur Methodik der Studie: Im Auftrag von Mastercard wurde mit dem GfK eBUS eine repräsentative Stichprobe von 1.001 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren online befragt. Die Erhebung zur Studie Mastercard Payment Pulse fand im Zeitraum vom 10. bis 13. August 2026 statt. Die Studie untersucht regelmäßig Einstellungen und Entwicklungen rund um digitales Bezahlen, Online-Shopping sowie das Vertrauen der Verbraucher in neue Technologien und Sicherheitsmechanismen im Zahlungsverkehr.