Künstliche Intelligenz im Unternehmen KI-Risiken für Unternehmen: Ein Bitkom-Leitfaden hilft, Schäden zu begrenzen

Von Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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KI-Risiken für Unternehmen reichen von Fehlprognosen bis zu teuren Schäden. Ein Bitkom-Leitfaden zeigt, wie Firmen sie erkennen und absichern.

(Bild:  © patpitchaya/stock.adobe.com)
(Bild: © patpitchaya/stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz ist in deutschen Unternehmen längst mehr als ein Zukunftsthema: 57 Prozent setzen sie nach Angaben des Digitalverbands Bitkom bereits ein. Weitere 38 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz.

Eine falsche Prognose, eine fehlerhafte Zahlung oder eine automatisierte Entscheidung mit kostspieligen Folgen: Je stärker künstliche Intelligenz in Geschäftsprozesse eingebunden wird, desto dringender müssen Unternehmen auch klären, wie sie solche Risiken erkennen und begrenzen. Ein neuer Leitfaden des Digitalverbands Bitkom zeigt, worauf es dabei ankommt – und welche Schäden sich bereits versichern lassen.

Denn KI kann Prozesse zwar schneller und effizienter machen, zugleich aber bestehende Risiken verstärken. Darauf weist Lukas Spohr hin, beim Bitkom Experte für Digital Insurance und InsurTech. Fehler könnten sich ihm zufolge schneller verbreiten, größere Auswirkungen haben und im Nachhinein schwieriger nachzuvollziehen sein.

Besondere Aufmerksamkeit gilt laut Spohr KI-Agenten. Diese können eigenständig Aufgaben planen und Aktionen ausführen. Je größer ihr Handlungsspielraum, desto wichtiger seien klare Zugriffsrechte, Freigabeprozesse, laufende Überwachung und menschliche Kontrolle.

Bitkom-Leitfaden zu KI und Haftung

Der Leitfaden „Verantwortungsvoller KI-Einsatz: Risiken verstehen, steuern und versichern“ des Bitkom richtet sich an Unternehmen ebenso wie an Versicherer, InsurTechs und Makler. Angesprochen sind außerdem Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Underwriting, Risikomanagement und IT-Sicherheit. Die Publikation beschreibt Voraussetzungen für einen kontrollierten KI-Einsatz und behandelt Qualitätsfaktoren für KI-Governance und -Security.

Im Mittelpunkt stehen auch mögliche Schadenfälle: Sie können das Unternehmen selbst betreffen, Dritten entstehen oder den Ruf einer Organisation beeinträchtigen. Als Beispiel nennt der Bitkom fehlerhaft eingesetzte KI sowie sogenanntes AI-Washing. Der Leitfaden ordnet zudem ein, welche KI-Risiken bereits versicherbar sind und wo noch Versicherungslücken bestehen.

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