Unternehmen, die ihre Markenidentität auch im Ausland stärken wollen, sollten sich rechtzeitig um die Übersetzung ihrer Unternehmenswebseite, des Onlineshops und der diversen Social-Media-Accounts kümmern. Eine große Mehrheit von Menschen kauft nämlich am liebsten dort ein, wo sie über ihre Muttersprache angesprochen wird.
(Quelle: Rawpixel.com - Freepik)
Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten und macht es für viele Betriebe deutlich einfacher, ins Ausland zu expandieren. E-Commerce funktioniert nicht nur im eigenen Land, sondern auch jenseits der Grenzen. Besonders unkompliziert läuft der Handel im europäischen Binnenmarkt ab. Dort ist nämlich der freie Warenverkehr möglich, sodass Unternehmen nur geringen Hürden gegenüberstehen. Die Kunden wählen einfach online ihr Lieblingsprodukt aus und lassen es sich dann per Versand nach Hause liefern. Damit es nicht zu Verständigungsproblemen kommt und das Unternehmen im Ausland überhaupt gefunden werden kann, müssen zahlreiche Inhalte übersetzt werden. Hierbei ist Gründlichkeit angesagt, denn wenn nur Teile der Unternehmenswebseite oder des Onlineshops übersetzt worden sind, kann das schnell unprofessionell wirken.
Sprachbarrieren abbauen und mehr Kunden erreichen
Allein in Europa werden 24 verschiedene anerkannte Amtssprachen gesprochen. Im Rest der Welt sind es noch einmal deutlich mehr. Mit einer einsprachigen Webseite erreichen Unternehmen also nur einen Bruchteil ihrer möglichen Kundschaft. Je mehr Sprachen die Unternehmenswebseite bietet, desto mehr Menschen lassen sich von den Leistungen und Produkten überzeugen. Natürlich sollten Unternehmen die Zielsprachen mit Bedacht auswählen, denn nicht alle Produkte kommen in allen Ländern gleich gut an. Schneestiefel werden in Südeuropa wahrscheinlich deutlich weniger Abnehmer finden als in Nord- und Mitteleuropa.
Übersetzungen der Unternehmenswebseite ermöglichen Interaktion
Unternehmen sind oft hinter Likes und Kommentaren in den sozialen Netzwerken her. Das ist auch kein Wunder, denn die Interaktion mit den Kunden ist ein wichtiges Marketinginstrument. Firmen erhalten so wertvolles Feedback und können zugleich eine engere Kundenbindung erwirken. Befeuern lässt sich das interaktive Verhalten durch eine gezielte Social-Media-Kampagne, die durch Gewinnspiele oder Quiz einen besonderen Reiz zum Mitmachen bietet. Doch all das funktioniert nur, wenn die Kunden auch verstehen, was ihnen auf Instagram, Twitter und Facebook begegnet. Die Übersetzung von Inhalten sollte sich also nicht allein auf die Unternehmenswebseite beschränken, sondern auch auf die Social-Media-Kanäle ausgeweitet werden.
Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie von Unternehmen, die im Netz erfolgreich sein möchten. Die deutschsprachigen Inhalte werden in Italien oder Frankreich eher schlecht ranken. Schon allein deswegen ist für Unternehmen die Übersetzung der eigenen Unternehmenswebseite eine sinnvolle Investition. Zusätzliche Unterstützung durch eine SEO-Agentur kann benötigt werden, um ein Konzept für die Suchmaschinenoptimierung zu entwerfen und die mehrsprachige Webseite möglichst weit oben in den Suchergebnissen des jeweiligen Landes unterzubringen. Das verbessert die Sichtbarkeit und lockt neue potenzielle Kunden auf die Unternehmenswebseite oder in den Onlineshop.
Der Konkurrenz immer einen Schritt voraus
Unternehmen, die neue Kunden aus dem Ausland gewinnen, können damit ihren Umsatz steigern. Dieser lässt sich wiederum in die Entwicklung stecken, sodass sich das eigene Produkt beständig optimieren lässt. Daraus ergibt sich ein Wettbewerbsvorteil im Vergleich zur direkten Konkurrenz, die keine mehrsprachige Webseite besitzt.
(Eine Unternehmenswebseite sollte durch einen Menschen übersetzt werden. (Bild: Rawpixel.com/Freepik))
Warum eine professionelle Übersetzung sinnvoll ist
Künstliche Intelligenzen sind gerade in aller Munde und Übersetzungsprogramme gibt es mittlerweile in verschiedenen Varianten. Allerdings kann hier viel schiefgehen. Unnatürlich klingende Formulierungen, falsch übersetzte Redewendungen und nicht erkannte Zweideutigkeiten wirken unprofessionell auf den Besucher der Unternehmenswebseite. Auch wenn diese Fehler oft nur geringfügig sind, springen sie einem versierten Muttersprachler sofort ins Auge. Aus diesem Grund sollte die Übersetzung der Webseite durch einen echten Menschen geschehen. Dieser wendet bisweilen auch künstliche Intelligenzen an. Doch die Endkontrolle erfolgt immer durch einen menschlichen Übersetzer. Im besten Fall ist die Zielsprache seine Muttersprache. Auch die Originalsprache sollte er bis ins Detail kennen. Dann entgehen ihm keine sprachlichen und kulturellen Nuancen.
Stand: 16.12.2025
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