Serie POAS (Profit on Ad Spend) – Teil 5 So stellt man Google-Ads Schritt für Schritt auf Profitoptimierung um

Ein Gastbeitrag von Rahil Yaqub 8 min Lesedauer

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Hoher ROAS – und trotzdem bleibt kaum Gewinn übrig? Die wichtigste Kennzahl im Performance Marketing kann zur gefährlichen Falle werden. Im fünften Teil unserer POAS-Serie zeigen wir, wie man Google Ads auf Profitoptimierung umstellt.

(Bild:  © DSimage/stock.adobe.com)
(Bild: © DSimage/stock.adobe.com)

Bisher haben wir in dieser Serie gezeigt, warum der klassische ROAS im E-Commerce an seine Grenzen kommt. Jetzt geht es um den nächsten Schritt: die Umsetzung. Denn Profitoptimierung entsteht nicht dadurch, dass man im Reporting eine neue Kennzahl betrachtet. Sie entsteht erst dann, wenn Google Ads ein anderes Signal bekommt.

Solange Google nur Umsatzwerte erhält, wird der Algorithmus auch auf Umsatz optimieren. Wer Google Ads auf Profit ausrichten will, muss deshalb zuerst die technische Grundlage schaffen: Jede Bestellung muss nicht nur mit ihrem Umsatz, sondern mit ihrem wirtschaftlichen Wert an Google Ads übergeben werden. Genau darum geht es in diesem Teil.

Nicht um Kampagnenstruktur. Nicht um Budgetverteilung. Nicht um Skalierungslogik. Das kommt später. Hier geht es um die Frage:

Wie kommt der Profitwert überhaupt in Google Ads an?

Es gibt mehrere Wege zu einem POAS-Setup

Ein POAS-Setup kann auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden.

Die technisch individuellste Variante ist ein eigenes Tracking-Setup. Dabei wird die Profitlogik direkt im Tracking abgebildet, zum Beispiel über Google Tag Manager, Server-Side Tracking oder eigene Datenprozesse. Statt den normalen Bestellumsatz an Google Ads zu senden, wird vor der Übergabe ein berechneter Profitwert erzeugt.

Das kann sehr sauber funktionieren, wenn ein Shop über die richtigen technischen Ressourcen verfügt. Der Vorteil liegt in der Flexibilität: Die Logik kann exakt an das eigene Geschäftsmodell angepasst werden.

ProfitMetrics Dashboard: Zeigt Onlineshops übersichtlich den Gesamtumsatz, den Rohgewinn und Gewinn nach Abzug der Werbekosten an.(Bild:  Pro Ads Marketing)
ProfitMetrics Dashboard: Zeigt Onlineshops übersichtlich den Gesamtumsatz, den Rohgewinn und Gewinn nach Abzug der Werbekosten an.
(Bild: Pro Ads Marketing)

Der Nachteil ist der Aufwand.

Produktkosten, Rabatte, Versandkosten, Payment Fees und gegebenenfalls Retouren müssen sauber zusammengeführt werden. Die Daten müssen verfügbar, aktuell und technisch zuverlässig übergeben werden. Bei Shops mit vielen SKUs, Varianten, Bundles oder wechselnden Rabattaktionen wird das schnell komplex.

Für viele Shops ist deshalb ein Tool wie ProfitMetrics der einfachere Einstieg.

ProfitMetrics ist nicht die einzige Lösung. Aber es nimmt vielen E-Commerce-Brands genau den Teil ab, an dem POAS-Projekte sonst häufig hängen bleiben: die saubere Verbindung aus Shopdaten, Kostenlogik und Google-Ads-Conversions.

Das Ziel bleibt in beiden Fällen gleich:

Google Ads soll nicht mehr nur wissen, wie viel Umsatz eine Bestellung erzeugt hat, sondern wie viel Profit dahintersteht.

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